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One of my heroes
Frei Otto erhält RIBA-Goldmedaille
Wie das Royal Institute of British Architects (RIBA) am
29. September 2004 bekannt
gab, wird der deutsche
Architekt und Ingenieur Frei
Otto im Jahr 2005 mit der
Royal Gold Medal
ausgezeichnet.
Der Preis des britischen
Architektenverbandes gilt als
eine der höchsten
internationalen Auszeichnungen.
Er wird jährlich für das
bedeutende Lebenswerk eines
Architekten bzw.
Architekturbüros vergeben. In den
letzten Jahren erhielten
unter anderem Rem Koolhaas
(BauNetz-Meldung vom 10. 12.
2003), Rafael Moneo
(BauNetz-Meldung vom 13. 2.
2003) und Archigram
(BauNetz-Meldung vom 14. 2.
2002) die begehrten Medaillen.
In der Begründung für die
Nominierung Frei Ottos
heißt es unter anderem,
seine Seilstrukturen und
leichten Flächentragwerke hätten
Architekten wie
Richard Rogers, Michael Hopkins und Ted Cullinan inspiriert.
George Furguson, Präsident
des RIBA, sagte in
seiner persönlichen
Würdigung, Frei Otto sei
„immer einer meiner
Ingenieur- und Architektur-Helden“
gewesen und hätte den
natürlichen Anspruch darauf,
„einer der wirklich Großen
des 20. Jahrhunderts“ zu sein.
Der 1925 in Siegmar geborene
Frei Otto - weltweit
berühmt für die Überdachung
des Olympiastadions
in München 1972 - hatte sich
früh mit Flugzeugen
und deren Konstruktion
beschäftigt. Über Experimente
zu Aerodynamik und die
Prinzipien dehnbarer Membrane
war er zu seinen
„natürlichen Konstruktionen“
genannten kongenialen
Tragstrukturen gelangt.
Die Verleihung der RIBA Gold
Medal wird am
16. Februar 2005 in London
stattfinden.
© Atelier Frei Otto Warmbronn